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Neu im Islam

Du musst das nicht allein machen. Was zuerst kommt, was warten kann – und wer dich begleitet.

Buddy anfragen – jemand aus deiner Region, dem du schreiben kannst

In dieser Reihenfolge, in deinem Tempo

1.Die Schahada

Das Glaubensbekenntnis ist der Eintritt in den Islam: «Aschhadu an la ilaha illa llah, wa aschhadu anna Muhammadan rasulu llah.» Es braucht keine Zeremonie und keinen Zeugen – aber viele wünschen sich jemanden dabei. Wenn du das möchtest, begleiten wir dich.

2.Die Reinigung lernen (Wudu)

Vor dem Gebet wäscht man Hände, Mund, Nase, Gesicht, Arme, Kopf und Füsse. Das dauert zwei Minuten und ist schnell gelernt. Am besten zeigt es dir jemand einmal in echt.

3.Ein Gebet nach dem anderen

Fang mit einem Pflichtgebet am Tag an und lerne die Bewegungen und die kurze Sure Al-Fatiha. Wer alle fünf auf einmal erzwingt, hört oft nach zwei Wochen wieder auf. Schritt für Schritt hält länger.

4.Kontakt zu einer Moschee

Der grösste Unterschied: Menschen, die man fragen kann. Such dir eine Moschee in deiner Nähe – auch wenn du am Anfang nur hinten sitzt und zuschaust. Das ist völlig normal und stört niemanden.

5.Mit dem Umfeld umgehen

Familie, Freunde, Arbeit: Du entscheidest, wem du wann was sagst. Es gibt keine Pflicht, es sofort allen zu erzählen. Wenn es schwierig wird, sprich mit jemandem, der das schon durchgemacht hat.

Was oft falsch verstanden wird

Du musst kein Arabisch können.

Für das Gebet lernst du ein paar kurze Abschnitte auswendig. Alles andere darfst du in deiner Sprache sagen – Gott versteht auch Schweizerdeutsch.

Du musst deinen Namen nicht ändern.

Das ist Kultur, keine Vorschrift.

Du musst nicht perfekt sein.

Niemand ist es. Fehler zu machen und weiterzumachen gehört dazu – der Islam kennt für genau das die Umkehr.

Du musst niemandem Rechenschaft ablegen.

Weder uns noch der Moschee. Dein Glaube ist zwischen dir und Gott.

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